So langsam fügen sich die Dinge in meiner
Sozialen Infrastruktur zu einem funktionierenden System für mein
Soziales Netzwerk zusammen.
Ein paar Experimente werden sicher noch nötig sein, damit ein sauberes und bequemes Handling der Dinge möglich wird, die ich mir so vorstelle. Aber die ersten Schritte sind vollbracht und die nächsten bestehen hauptsächlich aus Aufräumarbeiten. Und irgendwann kommt vielleicht die Zeit, ein paar der Extrawünsche zu realisieren, die mir als Ideen derzeit im Kopf herum spuken.
Aktuell besteht die Soziale Infrastruktur aus einer WordPress-Installation unter
https://sasiflo.de und der Friendica-Installation unter
https://friendica.sasiflo.de. Und natürlich meinem normalen E-Mail-Programm Thunderbird und Browser Firefox.
Das Blog hatte ich ursprünglich mit Drupal 6 laufen und wollte immer auf Drupal 7 aktualisieren. Das hat aber nie so gut funktioniert, wie ich das wollte. Drupal ist genial, aber unglaublich komplex. Komplizierte Aufgaben sind gut damit zu erledigen, einfache Aufgaben dagegen nicht so gut. Dazu kam dann als ausschlaggebendes Argument, dass in Drupal 7 das Remote-Blogging über die Blogger-Schnittstelle xmlrpc.php nicht funktioniert. Das ist lange bekannt und wurde bei der Veröffentlichung von Drupal 7 am 5. Januar 2011 offensichtlich nicht als
release critical Problem eingestuft. Behoben ist das bis heute nicht.
Also habe ich mir
WordPress mal näher angeschaut. Und ich muss sagen, ich bin ziemlich angetan von der aktuellen Version. Ein sauberes Interface für den Admin und den Autor, und dank unendlich vieler Plugins mit allen Möglichkeiten ausgestattet, die ich gesucht habe. Inklusive eines
Friendica-Plugins!
Die Migration von Drupal 6 nach WordPress war nicht ganz einfach und ist nicht vollständig gelungen, aber mit dem Kompromiss kann ich leben. Und die Migration Drupal 6 nach 7 ist auch nicht ganz ohne.
Inzwischen fühle ich mich sogar schon ein bisschen heimisch auf dem neuen System.
Mein WordPress ist neben dem Friendica-Plugin auch mit dem Plugin
WP-Status.net ausgestattet, mit dem die Artikel über
identi.ca und
Twitter annonciert werden. Die entsprechenden Connectors in meinem
Friendica habe ich dagegen jetzt deaktiviert, damit im Prinzip alles Öffentliche über das öffentliche Blog abgewickelt wird und Friendica die geschlossenen Bereiche abdeckt.
Friendica hat sich bei mir ja bereits schon seit einiger Zeit als Schlatzentrale meines Sozialen Netzwerkes bewährt. RSS-Feeds, Kontakte bei Diaspora und Friendica und sogar E-Mail-Kontakte sind wunderbar in einer Oberfläche integriert und ich kann genau steuern, wer was sehen soll. Super! Gut, die Oberfläche an sich, ist noch nicht so richtig nach meinem Geschmack. Das Theme Diabook ist super und sieht recht schick aus. Aber das Handling der ganzen Anwendung ist noch etwas
unrund. In der Menge an Posts geht die Übersicht schnell verloren und meistens verpasse ich interessante Beiträge bzw. entdecke diese relativ spät. Und wenn ich sie entdeckt hatte, gehen sie mir wieder verloren. Da muss ich mir noch ein paar Dinge ausdenken, wie ich das besser im Griff behalte.
Ob ich auch die öffentlichen Blog-Einträge über Friendica schreibe und nach WordPress veröffentlichen lasse, oder eben umgekehrt, habe ich noch nicht entschieden. Dieser Beitrag entsteht in Friendica und erscheint nach der Veröffentlichung auch direkt in meinem Blog. Dabei sind dann auch solche Sachen entscheidend, wie gemeinsame Hashtags und Kategorien. Und Formatierungsmöglichkeiten. Mit BBcode bin ich noch nicht richtig glücklich und im Firefox (unter Linux) scheint der TinyMCE auch ein paar Macken zu haben. Da ist es schon sehr viel bequemer unter WordPress einen Beitrag zu verfassen, der dann postwendend auch hier im geschlossenen sozialen Netz erscheint. Dazu gehört ebenfalls das Thema Kommentare. Momentan gibt es immer zwei getrennte Kommentarstränge. Einen hier im sozialen Netz und einen direkt im Blog. Beides verknüpft, das wäre etwas, was auf meiner Wunschliste steht.
Also, ein erstes kleines Fazit: Es funktioniert! Im Prinzip

Und es wächst und wird mit jedem Tag besser. Einmal, weil ich mehr darüber lerne, wie ich effektiv mit der Infrastruktur umgehen kann. Und dann, weil sowohl WordPress, als auch Friendica beständig weiter entwickelt werden. Friendica mit einer unglaublichen Geschwindigkeit!
Die Reihe werde ich fortsetzen und noch etwas genauer beschreiben, wie ich verschiedene Dinge realisiert und die eine und die andere Klippe umschifft habe.
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